am östlichsten Punkt angekommen

nach dem Besuch von Hamina wollten wir versuchen so dicht wie es geht an die russische Grenze zu kommen. Hier treffen die neue Autobahn von Helsinki und die alte „Bundesstrasse“ zusammen

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wir machten einen kurzen Abstecher über einen der riesigen LKW Park- und/oder Warteplätze
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Dann haben wir eine kleine schmale Straße entdeckt dort kamen wir dann so nahe
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an die Grenze, einen Großteil dieser Strecke begleiteten uns diese Schilder
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aber weiter gab es nix zu sehen. OK was erwartet man denn? Ich weiß es auch nicht so genau, denn an der Grenze zwischen Finnland und Schweden oder woanders erwartet man ja auch nichts besonderes, oder? Auf jeden Fall war die Gegend durch die wir gefahren sind doch erstaunlich dicht besiedelt.
Dann machten wir uns auf die Suche nach einem Platz für die Nacht. An einer unserer geliebten kleinen Straßen fanden wir dann diesen
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Ist das nicht ein Traum? 10 Meter neben dem Auto die Bahngleise 🙂 Während wir einparkten kam auch schon ein Zug, der „Allegro“ ein Hochgeschwindigkeitszug zwischen Helsinki und St.Petersburg. Er verkehrt 4x am Tag und eine Fahrt dauert ca. 3,5 Stunden. Der nächste wurde dann auf die SD gebannt
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Natürlich fahren auch diverse Güterzüge hier durch
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voll beladener Kesselwagenzug Richtung Finnland
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. Gerade eben ein leerer Kesselwagenzug Richtung Russland – Länge 81 Waggons! Aber auch „normale“ Reisezüge
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An der Weiche die hier ist und eine lange Ausweichstrecke startet oder beendet je nachdem von welcher Seite man es sieht 🙂 sind diese Besen (? oder was auch immer montiert).
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Holger? Kannst Du uns auch hier erleuchten? Ich denke nicht, dass die die gleiche Funktion haben wie diese Besen
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, die wir in Hamina vor (fast) jedem Haus gesehen haben 😉

So und das war’s für heute, wir sagen wieder Tschüß mal gucken ob ich überhaupt schlafen kann, wenn hier andauerend ein Zug vorbeidonnert 🙂

2 Gedanken zu „am östlichsten Punkt angekommen

  • 30. Mai 2019 um 21:27
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    Terve ihr beiden,

    Ich komme leider jetzt erst dazu, mitzulesen, sonst hätte ich mich schon früher gemeldet. Dafür ist das Boot aber endlich im Wasser ;-).

    Zu den Besen: Ich vermute (weiß es aber nicht), dass die Besen an der Weiche durchaus einen ähnlichen Zweck haben wie jene vor den Häusern. Im Winter ist in diesen Breiten zeitweise mit Schnee zu rechnen (habe ich zumindest mal gehört), der durch den Fahrtwind aufgewirbelt wird und sich an allen möglichen und unmöglichen Stellen am Zug festsetzt. Wenn dieser vereist und an den Radlagern oder Drehgestellen unter die Schienenoberkante herunterhängt, könnte das an der Weiche zu einer Entgleisung führen, was die Besen durch Abfegen des Schnees verhindern würden. Aber das ist alles nur graue Theorie. Frag doch mal Jaakko, der wohnt doch da irgendwo ;-).

    Und nun wünsche ich euch weiterhin eine schöne Reise – virtuell fahre ich jetzt mit.

    Schöne Grüße
    Holger

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