eine Woche ist rum …

heute ist Sonnabend, wir sind jetzt seit 1 Woche unterwegs – ich denke es ist an der Zeit meinen Mitlesern und den Daheimgebliebenen mal wieder einen Bericht zu geben.
Heute sind wir an dem legendären „Mont Saint Michel“ angekommen. Haben auch schon den Hügel besichtigt, ja ist schon sehenswert. Wir sind (wollten) hin zu Fuß und zurück dann mit dem kostenlosen Shuttlebus fahren. Wie gesagt wir wollten, in Anbetracht der Schlange und der Fülle der Busse sind wir dann beide Strecken gelaufen. Ist ja auch viel gesünder.
Jedoch erstmal der Reihe nach.
Letzte Woche haben wir ja dann die Küste der Normandie abgefahren. Getreu unserem Motto die kleinen Strassen – das sind unsere 🙂
Zur Normandie (der Küste!) fallen mir nur 2 Ratschläge ein!
1. sollte jemand auf die Idee kommen mit dem WoMo dorthin zu fahren – vergeßt es!!
von 100 Parkplätzen kommt man vielleicht auf 2-3 rauf! Alle anderen haben Höhenstangen zwischen 1,80m und 2,40m – passt irgendwie nicht fur uns 🙁
2. auf keinen Fall in dem Zeitraum des D-Days dorthin fahren! Rund um diese Tage finden überall Feierlichkeiten, Umzüges usw. statt
Ansonsten ist die ganze Küste eben stark geprägt durch die einzelnen Landungsabschnitte der Allierten. OK hat man ja alles in der Schule mal irgendwie gelernt, aber das jetzt nochmal so zu sehen und die Zahlen und das ganze Leid und drum und dran nochmal zu sehen – ist schon was anderes.
Wir haben uns aber entschlossen die ganzen Ausstellungen nicht anzugucken, 1. wären wir dann noch eine Woche beschäftigt und 2. muß es sein? Eine einzige Ausnahmen haben wir gemacht, wir waren in Arromanches in einem 360° Kino. Ein Film über die 100 Tage der der Normandie-Befreiung. Absolut sehenswert und schon heftig. Ein Film, der allen heutigen Kindern und Jugendlichen in der Schule als Pflicht gezeigt werden sollte um die Schrecken eines Krieges zu zeigen!
Tja und sonst – irgendwie kommt man sich in einigen der kleinen Dörfer und Orte auch vor wie in England, die Häuser haben irgendwie einen ähnlichen Baustil. Die Strassen sind OK, kommt man mit klar und die Fahrweise der Franzosen ist auch (noch) in Ordnung.
Und jetzt sind wir also in dem letzten Zipfel der Normandie angekommen, morgen geht es dann weiter in die Bretagne, natürlich auch wieder auf kleinen Strassen.
Was es hier wenig oder gar nicht gibt ist free WiFi, daher schicke ich diesen Bericht jetzt wieder über Handy auf den Weg. Einige Bilder bereite ich vor und wenn wir mal was haben – gehen die raus.

Das war’s erstmal – einen schönen Sonntag und dann einen guten Start in die neue Woche
– eure Frankreich-Reisenden –

 

Ps. zu der Überschrift – JA wir sind immer noch auf dieser Seite des Kanals 🙂 so wie es aussieht werden wir das auch bleiben 🙂

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